Umzug reloaded

Blogspot hat mich wieder. Nach einem halben Jahr Geärgere habe ich Over-Blog endlich den Rücken gekehrt und ich bin mir ziemlich sicher, dass das die richtige Entscheidung war. Damals hatte man mir wegen allerlei Vorteilen den Plattform-Wechsel empfohlen und ich hatte schließlich angebissen - hauptsächlich wegen des kostenlosen Layouts. Anfangs war ich sehr zufrieden - ich hatte eine tolle Ansprechpartnerin, die sich jedem meiner Wünsche angenommen hat (danke Timea!), doch nachdem sie ihren Arbeitsplatz wechselte, wurde mir eine nur mehr englischsprechende Mitarbeiterin zugewiesen, die mehrere Wochen und Nachfragen brauchte, um überhaupt zu antworten und schließlich entschied, mich doch lieber zu ignorieren.
Versteht mich nicht falsch, ich möchte Over-Blog nicht per se als schlechte Plattform darstellen. Jedoch wurden die anfänglichen Versprechen einfach nicht gehalten, zudem fehlten nach wie vor einzelne Kommentare und auch ganze Posts. Und es wurde nichts unternommen, um das zu ändern. Abgesehen davon habe ich mich auch nach all den Monaten nicht mit der Handhabung der Seite anfreunden können und dazu kam noch eine fehlerhafte Seitenansicht..  hach, Leute. Schon während ich diesen Beitrag in dem guten alten Blogspot-Editor schreibe, bin ich froh, dass ich wieder hier bin.

Mit einem neuen Layout, neuen Ideen, neuer Motivation. Denn mal ehrlich - so wie das hier die letzten Wochen lief, damit war auch ich nicht zufrieden. Doch irgendwie fehlte mir die Muße, mich hinzusetzen und etwas zu ändern. Eigentlich habe ich sogar überlegt, den Blog einfach aufzugeben. Denn ich weiß, dass ich ihn nicht so führen kann, wie ich das eigentlich möchte. Das haut zeitlich leider nicht hin. Aber da ich mir mein Leben momentan so ganz ohne diesen Blog auch nicht vorstellen kann, muss ich halt einfach meine Einstellung dazu ändern. Und das probiere ich nun. 

Ich hoffe, ihr begleitet mich auch dem Weg! 

Übrigens konnte ich die Kommentare aus dem letzten halben Jahr nicht mitnehmen. Ich habe deshalb ein paar Stunden geopfert und copy/paste gespielt.. man, war das ein Spaß.

Und damit der Post nicht bilderlos bleibt..


LIFE: Ein Vierteljahrhundert

25. Ich schreibe heute ein Vierteljahrhundert und darüber bin ich irgendwie total sprachlos. Es kann doch einfach noch gar nicht so lange her sein, dass ich mich im Kindergarten mit 4 geweigert habe, ein Sankt-Martin-Bild zu malen oder dass ich mit 7 den Schlaghosen hinterhergeweint habe, die ich dank Mama nicht haben durfte, obwohl meine beste Freundin längst welche getragen hat. Dass ich mit 10 den ersten Klavierunterricht bekam, mit 13 Jungs wichtiger fand und mit 14 Alkohol und Zigaretten für mich entdeckt habe. Dass ich mit 16 meinen ersten Blog geschrieben (nach diversen, sehr pinken, Homepages), mir mit 18 die Haare totblondiert habe und mit 21 am absoluten Tiefpunkt meines bisherigen Lebens war. Das fühlt sich alles wie gestern an.



Als ich jünger war, dachte ich, dass man mit 25 - oder eigentlich schon mit 18 - so richtig erwachsen ist. In meiner Vorstellung war es ganz selbstverständlich, dass ich mit 25 längst verheiratet bin, einer Arbeit nachgehe, mit der ich sehr viel Geld verdiene, um mir ganz viel Luxus leisten zu können, eventuell schon ein Kind habe.. und naja, größer war ich in dieser Vorstellung irgendwie auch immer.
Von diesen Punkten trifft keiner zu. Aber eins wusste ich damals ja auch noch nicht: dass das alles überhaupt nicht wichtig ist. Ich habe in meinem Leben erst sehr spät verstanden, dass ein aufrichtiger, warmherziger Charakter wichtiger ist als Leistung, und Sein besser als Schein. Dass Ecken und Kanten zufriedener machen als Perfektion, ein BMI von 16 nicht bedeutet, dass man automatisch glücklicher ist, und dass das Verdrängen von Problemen diese nicht in Luft auflöst. Und dass leben mehr bedeutet als nur zu existieren.
Hätte ich das alles früher gewusst, dann hätte ich mir sehr viele Jahre Leid, Schmerz und Kummer erspart. Aber dann wäre ich auch nicht der Mensch, der ich heute bin - das klingt abgedroschen, aber es stimmt. Ich wäre nicht ich. Ich wüsste das Glück, das ich heute habe - und eigentlich auch schon immer hatte, aber nie gesehen habe - nicht zu schätzen.
Lange Rede, kurzer Sinn: mittlerweile bin ich gerne ich. Ich bin glücklicher, zufriedener und stärker als je zuvor. Vielleicht müssen manche dafür einfach erst 25 werden!



Achtung: Aufgrund eines Plattform-Wechsels von Overblog zu Blogspot war es leider nicht möglich, veröffentlichte Kommentare mit zu übernehmen. Daher wurden alle vorhandenen Kommentare von mir via copy/paste im Nachhinein eingefügt. 

UPCYCLING: Eigenwerk-Magazin

Schon wieder ein Upcycling?! Klar doch, aber nicht direkt hier. Ich habe bisher damit hinterm Berg gehalten: dieses Jahr bin ich im Kreativ-Team des Eigenwerk-Magazins und ich freue mich echt sehr darüber :)
HIER könnt ihr meinen ersten Beitrag anschauen, ich hoffe, er gefällt euch!




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FTTB: Der Collegeblock

Wie schon angekündigt gibt es heute meinen Post zur "From Trash to Blog"-Reihe! Habt ihr euch gestern schon die Ideen von Celine und Christiane angesehen? Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen! Aber nun zu mir...



Ich war schon als Kind passionierte Mülltrennerin. Jedes noch so kleine Fitzelchen landete im richtigen Mülleimer und ich habe es gehasst, wenn sich die einzelnen Rohstoffe nicht einfach voneinander trennen ließen. Deshalb war mir schon immer vor allen Dingen eine Sache ein Dorn im Auge: die Reste des Collegeblocks. Reste von einzelnen Blättern und auch das Deckblatt und der Karton können noch als Schmierblätter benutzt werden und kommen irgendwann zum Altpapier. Aber wohin zum Teufel mit dieser Mixtur aus Spiralbindung und "Blatt-Abreiß-Rest"?!

Vor einer Weile habe ich entschieden, diese blöden Restdinger von nun an zu sammeln um iiiirgendwann iiiirgendetwas mit dem Draht anzufangen. Und nun war es so weit. Ich dachte mir, dass ich doch mal lockerflockig ein kleines Körbchen flechten könnte. Doch so einfach war es dann natürlich doch nicht..



Nachdem ich endlich eine passende Anleitung gefunden hatte, machte ich mich erst einmal daran, den Draht aus den Papierresten zu friemeln. Und das ist schon gar nicht so einfach, denn man muss natürlich darauf achten, dass man keine extremen Knicke in den Draht bringt und er so gerade bleibt wie möglich.
In meiner Vorstellung sah mein geplantes Gefäß natürlich super eben und gleichmäßig aus - Pustekuchen. Selbst wenn man es schafft, den Draht knickfrei aus den Papierfetzen zu befreien, ist er natürlich nicht besonders gerade.. darüber hatte ich irgendwie nicht nachgedacht. Für so richtig beherzte Perfektionisten ist dieses Projekt also eher nichts.

Glücklicherweise habe ich meinen Perfektionismus im Laufe der letzten Jahre immer mehr abgelegt und so habe ich mich zwar anfangs etwas geärgert, mich jedoch recht schnell damit angefreundet, dass mein Minikörbchen halt einfach.. Charakter hat. Und die Größe? Nun ja, obwohl ich über die Zeit vier Spiralbindungen beiseite gelegt hatte, hat mein Baby leider nur knapp die Größe eines Eierbechers erreicht. Aber es wird sich sicher etwas finden, was hereinpasst!

Und wer weiß, vielleicht findet sich ja jemand unter euch, der mehr Geduld und Fingerspitzengefühl hat und gleichzeitig etwas mehr "Baustoff" um etwas richtig großes hinzubekommen!

Hat euch das Projekt gefallen? Dann schaut doch mal noch bei Petra vorbei, deren Post ebenfalls heute veröffentlicht wird oder schon wurde. Morgen sind dann Ariane und Kirstin an der Reihe!




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From Trash To Blog!

Vielleicht hat der ein oder andere von euch letzten Herbst etwas von der "From Trash to Blog"-Aktion mitbekommen, bei der auf mehreren Blogs kleine Upcycling-Ideen veröffentlicht wurden? Die Aktion wurde von Ariane und Christiane in die Welt gesetzt und ursprünglich war ich damals schon eingeplant. Allerdings wollte mir dann partout keine Idee einfallen. Ich habe mich unheimlich geärgert, vor allen Dingen, weil mir wenige Tage nach der Veröffentlichung doch noch etwas eingefallen ist - mein Schal aus Cardigans.

Umso besser, dass nun die zweite Runde startet! Diesmal sogar mit doppelt so vielen Blogs als beim letzten Mal. In den nächsten sechs Tagen könnt ihr euch also auf zwölf verschiedenen Blogs von kleinen oder größeren Upcycling-Ideen inspirieren lassen. Ich hoffe, sie gefallen euch. Mein Post wird am Mittwoch hier veröffentlicht!




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