LIFE: praktikum


Na ihr Lieben, zwei Wochen ist es schon wieder her, seit ich das letzte Mal zum Posten gekommen bin. Bei der Gelegenheit: vielen Dank für eure Kommentar zu meinem letzten Post! Es ist so schön, wenn man andere mit guter Laune anstecken kann.

Dieser Post kommt eigentlich auch eine ganze Woche zu spät. Denn inzwischen ist nicht nur meine Zeit im PLUP vorbei, sondern es liegt auch schon eine Woche im Atelyeah hinter mir. Aber dazu dann in drei Wochen mehr. Mein Monat im Plup war sehr schön, ich habe Upcycling-Experimente mit Herrenhemden geführt, Fahrradschlauch-Workshops mitgeleitet, beraten, verkauft und die Wochen schließlich mit einem langen, anstrengenden und dennoch schönen Tag auf dem Greta-Markt abgeschlossen.

Aber auch, wenn mir meine bisherigen fünf Wochen Praktikum persönlich viel gebracht haben - und die nächsten drei werden es sicherlich auch noch tun - merke ich von Tag zu Tag mehr, dass "fremdgesteuertes Arbeiten" nicht das ist, was ich mir für mein Leben wünsche, ganz unabhängig davon, wie der Betrieb ist. Zusammen mit dem Thema aus meinem letzten Post bringt mich das momentan sehr ins Grübeln und die Grübelresultate sind manchmal eher positiver, manchmal aber auch eher negativer Natur. Deshalb wundert euch nicht, wenn ich auch in nächster Zeit nicht allzu viel posten werde. Mein Leben muss mal wieder ein bisschen überarbeitet werden ;)


LIFE: confident


Es gibt ja schon irgendwie einen Unterschied zwischen der bloßen Abwesenheit von Unglück und der Anwesenheit von Glück. Während man beim ersteren Zustand eher so vor sich hinlebt und auf Nachfragen mit "Och joar, es läuft schon alles irgendwie" antwortet - denn es geht einem ja nicht schlecht, aber gut ist halt auch anders - erlebt man beim zweiteren Zustand plötzlich alles ganz bewusst und erschreckend positiv.

Leute, mir geht es großartig. Inzwischen liegen drei Wochen Praktikum im PLUP hinter mir und auch, wenn ich zugeben muss, dass ich, was das Handwerk angeht, nicht unbedingt etwas Neues gelernt habe, hat es mir doch persönlich sehr viel gebracht. Ich zerdenke nicht mehr alles (denn in meinem Kopf gibt es häufig irgendwelche Blockaden, die mich von dem ein oder anderen Projekt abhalten), sondern lege einfach los und schaue was passiert. Und das Wichtigste: ich sprudel plötzlich vor Ideen, was meine Zukunft angeht. In den letzten Tagen hat sich in meinem Kopf ein Geschäftsmodell entwickelt, für das mein Herz gerade sehr brennt und wofür ich deshalb an jedem einzelnen Tag des Geistesblitzes gearbeitet und Energie investiert habe. Seit mein Shop durch die Ausbildung eher brach liegt, habe ich mich immer nach einer innovativen Idee gesehnt, eine, von der ich wirklich überzeugt bin und der man nicht bereits an jeder Ecke schon einmal begegnet ist. Und plötzlich habe ich mehrere. Seitdem geht alles so unglaublich einfach von der Hand, ich grinse die ganze Zeit vor mich hin und Ausreden, die ich früher gern benutzt habe, gelten nicht mehr. Höchstwahrscheinlich braucht es eine ganze Weile, bis ich meine Idee so richtig umsetzen kann. Ein Jahr Ausbildung liegt noch vor mir und in diesem gibt es viel zu tun. Aber das macht nichts. Ich bin ausdauernd und außerdem wahnsinnig gespannt. Und vor allem eins: zuversichtlich. 


WOHNEN: naturehome

Das Dekorieren scheint so eine Wissenschaft für sich zu sein. 
Bisher hielten mich immer zwei Dinge davon ab, unsere Wohnung hinsichtlich Nippes und Klimbim auf Vordermann zu bringen: auf der einen Seite ist vor unseren Katzen so ungefähr NICHTS sicher, was sich frei auf Tischen, Kommoden und Ähnlichem bewegt. Ich erinnere mich mit Schaudern daran, wie ich vor zwei Jahren zum Geburtstag eine Vase mit, unter anderem, buntem Granulat als Inhalt geschenkt bekam. Die flog so oft um, dass ich manchmal heute noch beim Staubsaugen das Gefühl habe, die Teile aus den Tiefen unseres Langflor-Teppichs an die Oberfläche zu holen. 
Zum anderen kommen beim Thema Dekorieren immer so richtig die letzten vorhandenen Bestandteile meines ursprünglich doch sehr ausgeprägten Perfektionismus zum Vorschein, der mir weiß machen will, dass zum Beispiel alle Farben eines Raumes unbedingt aufeinander abgestimmt sein müssen - an dieser Stelle: danke, Mama .. 
Am Ende sieht dann alles aus wie aus einem Möbelkatalog, und plötzlich bemerke ich, dass ich so eine künstliche Atmosphäre doch eigentlich gar nicht mag - daran würde dann auch die möglichst lässig übergeworfene Tagesdecke nichts ändern. Das ist ein bisschen so wie mit dem messy hair: sieht aus wie gerade aufgestanden inklusive "mir doch egal"-Attitüde, aber war im Endeffekt doch viel mehr Arbeit als alles andere..

ABER ich wage nochmal einen Versuch, um meine neuen Holzprodukte von NATUREHOME gebührend in Szene zu setzen. Naturehome ist ein Online-Shop voll hochwertiger Naturprodukte für das ganze Haus und bietet ein breites Angebot - nicht nur an Kleinmöbeln, Wohnaccessoires und -textilien, sondern auch an Kinderspielzeug, Gartenaccessoires und Reinigungsmitteln.

Olivenholz-Teelichter  und Holztablett aus Nuss  


Das Unternehmen setzt auf eine nachhaltige und umweltschonende Produktion: Für seine Heimtextilien wird Bio-Baumwolle verwendet, die Holzprodukte enstehen aus PEFC oder FSC zertifiziertem Holz aus fast ausschließlich deutscher Forstwirtschaft und auch die Fertigung findet in Deutschland statt. Dass das Thema Nachhaltigkeit tief in der Firmenphilosophie des Unternehmens verwurzelt ist, erkennt man aber auch daran, dass auch die kleinen Details nicht in Vergessenheit geraten: der Strom für den Server kommt von umweltfreundlichen Energiequellen, geliefert wird beispielsweise per DHL GoGreen und für Drucke und Verpackungen wird recyceltes Papier verwendet.





Das schöne an Holzprodukten ist meiner Meinung nach nicht nur die automatisch viel wertigere Optik und Haptik. Mir gefällt vor allen Dingen der Gedanke, dass so ein Produkt bei richtiger Pflege durch seine Robustheit über Generationen hinweg weitergegeben werden kann. Durch das zeitlose Design der Naturehome-Produkte haben diese definitiv das Potential dazu! 

Vor unseren Katzen war die neue Deko natürlich nicht lange sicher. Aber wer weiß - vielleicht führe ich ja demnächst mal eine Serie namens "katzensicheres Dekorieren" ein ;)


HOME: Balkonveränderungen

Irgendwann kommt alles so, wie es eben kommen soll. 
Vor über einem Jahr habe ich eine Busfreundin aus Schulzeiten bei Aldi getroffen. Kleinstadt eben, jedes Mal sieht man irgendjemanden den man kennt, aber sie gehört zu den Leuten, die ich jedes Mal gern zufällig treffe. Wir sinnierten darüber, dass wir gern selbst was im Garten (sie) und auf dem Balkon (ich) anbauen würden. Aber während ich immer wieder das Vorhaben aufschob, weil ich bisher nun mal noch nie was mit Pflanzen zu tun hatte und ja immer ein bisschen schissig bin, was neues angeht, pflanzte sie munter an und ließ sich dann ihren Rentner-Papa darum kümmern, weil sie nämlich eigentlich nur noch am Wochenende hier in der Heimat ist.
Jedenfalls bekam ich vor ein paar Wochen eine Facebook-Nachricht von ihr: sie hätte viel zu viele Tomatenpflanzen. Ob ich nicht welche haben wollen würde. Und so trafen wir uns mal wieder und sie machte mich zur frischgebackenen Tomatenmama. 

Seitdem hüte ich die Pflanzen wie meinen Augapfel. Meine neue Lieblingsbeschäftigung ist es, abends auf den Balkon zu gehen um meine Sprösslinge zu gießen und ihnen von den aktuellsten Tagesgeschehnissen zu erzählen. Während des großen Sturms hier hatte ich fast Pipi in den Augen. Und jedes Mal, wenn sich was tut, rufe ich ganz aufgeregt René. So wie heute:
DIE ERSTE MINI-TOMATE IST DA!



Und auch mein Vorhaben des Insektenhotels habe ich endlich mal in die Tat umgesetzt. Leider ist in den letzten Wochen niemand eingezogen.. vielleicht erst im Winter?