FASHIONABLE KIDS.

"wusstet ihr schon als hosenscheißer welche sachen sich am besten mit euren süßigkeitenketten kombinieren lassen? wusstet ihr damals schon ganz genau was in und was out war? haben eure eltern (wohlgemerkt vor neid) mit den augen gerollt als ihr mit den genialsten outfitkombinationen den kindergarten unsicher gemacht habt?" 

- Mit diesem Text ruft Jana von bekleidet.net dazu auf, die genialsten und fashionlastigsten Kinderbilder zu zeigen. Und da mache ich gerne mit! Ich lasse mir ja immer gern von meiner Mama erzählen, wie ich mir meine Klamotten schon mit drei Jahren selbst rausgesucht und mich nicht weiter beirren lassen habe :D





Los, macht mit!

FROHE OSTERN

Frohe Ostern euch Lieben!
Ein sehr schönes Wochenende liegt hinter mir. Vorgestern wurde mit Freund und Freunden gefrühstückt, am Rhein gelegen und Eis gegessen. In einer Spontanaktion bin ich mit Conny in den Rhein gesprungen. Das hat sich sowas von nach Freiheit angefühlt, ich sags euch! Abends dann mit meinem Freund Garden State gesehen (zum siebten Mal.) und Pizza gegessen. Gestern endlich eine meiner besten Freundinnen nach über einem Jahr wiedergesehen und stundenlang vor meinem Fenster sitzend gequatscht, gelacht und philosophiert. Und letzten Endes heute mit der großen Familie im Café Schwan frühstücken gewesen. So könnte das Leben immer sein!


Schöne Feiertage noch!

FLOHMARKT / EBAY

Heute ein recht sinnloser Post, aber irgendwem muss ich ja zeigen, was ich so ergattert habe, nicht wahr?


Rucksack und Taschen Flohmarkt; Schreibmaschine Ebay 1 Euro :)



CHANGEMENT.

Yes, schon wieder eine Veränderung. Freitag hatte ichs satt und alles kam ab. Das Resultat:


Pulli: Gina Tricot; Weste: H&M; Kette: Accessorize; Haarband und Armband: H&M )

Es ist braun, nicht rötlich wie auf dem letzten. Nun kann ich endlich meine Naturhaarfarbe rauswachsen lassen.

DIE ZARTESTE VERSUCHUNG.


Mit einer mittelprächtigen Affaire ist es ein wenig wie mit einer Pralinenschachtel, in der man nur dieselbe Sorte jener vorfindet. Sobald man Appetit hat, nimmt man sich eine von ihnen aus der Schachtel, die in unmittelbarer Reichweite platziert ist. Sie schmeckt, aber jedes verfluchte Mal schmeckt sie gleich. Auf die Dauer wird es fad. Man sehnt sich nach Abwechslung.


Mit einer festen Partnerschaft jedoch hat man eine Schachtel voll von verschiedensten Pralinen vor sich. Anfangs probiert man sich schnell und wild von einer zur nächsten. Manche schmecken ganz ausgezeichnet, andere reißen einen nicht vom Hocker und von wiederum anderen wünscht man sich, sie nie probiert zu haben. Auf Dauer wird man vorsichtiger. Manchmal schafft man es, sich zu merken, welche einen ansprachen und welche weniger. An manchen Tagen kann man allerdings etwas unachtsamer sein und greift mit gierigen Händen gerade die Pralinen, die man zu vermeiden versucht hatte. Nachdem man sie sich ein paar Mal aus Versehen gegriffen hat, wird man ein wenig immuner gegen den ungeliebten Geschmack. Dass man ihn jemals mögen wird, ist unwahrscheinlich, doch man lernt sehr wohl ihn auszuhalten um ihn anschließend so schnell es geht wieder zu vertreiben. Vielleicht, indem man ein weiteres Mal in die Pralinenschachtel greift. Denn irgendwann weiß man auch: Egal, wie schlecht die letzte war – es werden auch immer wieder gute folgen!


Guten Appetit!






ES WIRD GEFEIERT.

Heute nur Webcambilder.
ERSTENS: Ich habe meinen 900. (In Worten: NEUNHUNDERTSTEN!) regelmäßigen Leser dazu bekommen! Vielen Dank dafür :)



ZWEITENS: Viel schneller als gedacht - und eigentlich schon vor knapp einer Woche - habe ich einen schönen Stuhl für meine Leseecke gefunden!



DRITTENS: Es hat sich schon in den ersten Tages meines neuen Nebenjobs herausgestellt, dass ich wohl in dieser Saison die Menschen als stadtbeste Spargelverkäuferin beglücken werde! Mit alten Leutchen quatschen, freundlich lächeln und in der Sonne lesen kann ich nämlich ganz ausgezeichnet!

Ich wünsch euch was!


HERZLICH WILLKOMMEN, LENZ.

Früher dachte ich, Lenz sei der Freund von Veronika. Heute weiß ich es besser.
Der Frühling ist nun auch in unserem Garten anzutreffen. Heute wird mit den Nachbarn gegrillt, ich freu mich!



GROEN.

Wenn man einmal mit etwas kreativem anfängt, reißen sich gleich alle drum. Deshalb habe ich meine zweite Kette meiner Schwester gewidmet, die dritte habe ich meiner Cousine zum Geburtstag geschenkt. Die vierte und bisher schönste - meiner Meinung nach - ist für meine Mutter. Sie hat, wie ich, grüne Augen und trägt gern Grün- und Brauntöne. Die Kombination von grünen Glasschliffperlen und kleinen mattweißen Glasstift-Rocailles kam mir schön frühlingshaft vor, und der silberne Magnetverschluss macht sie nochmal etwas edler. Diese ist außerdem die erste Kette, bei der ich nicht mehr nach Buch gearbeitet habe, sondern selbst experimentiert habe.


Meinen persönlichen Geschmack trifft sie zwar nicht soo sehr, und zu den heutigen Trends à la altgüldene Eulen, Schlüssel, Amuletts und haste nich gesehen passt sie auch nicht - trotzdem mag ich sie sehr gern :)

KELLERKIND.

Danke für eure positiven Kommentare zu meinem letzten Post :) Ich habe schon länger überlegt, auch mal über Dinge zu schreiben, die mich und meine Gedanken beschäftigen. Ich habe Spaß am Texte schreiben, und durch eure Rückmeldungen habe ich mich nun dafür entschieden!

Eine Woche nach meinem Einzug gebe ich euch einen Einblick in mein neues Zimmer im Keller. Viele Worte muss man dafür nicht verschwenden. Nur so viel - Praktisches: ein eigenes Waschbecken, Lichtschalter am Bett, ein Fenster, von dem man direkt in den Garten klettern kann (auch ideal für ein bisschen abschalten zwischendurch und Sterne gucken am Abend!), im Vorratskeller Eis stibitzen können, eine komplette Schrankwand, in den man Plunder werfen kann, . . .     die Bilder sind keine Meisterwerke, gutes Licht habe ich leider auch nicht. Der Korbstuhl wird gegen einen schönen Sessel ersetzt, und nach einem Teppich muss auch noch gesucht werden.


Heute vom Leben gelernt:


  1. Fahrrad fahren und schwimmen verlernt man so schnell nicht, inlineskaten dafür umso mehr!
  2. Das Leben ist heute noch genau so schön wie als Kind. Man muss sich nur etwas dafür anstrengen. 
Weil mein geschwächter Körper viel frische Luft und Bewegung braucht, habe ich mir vor ein paar Wochen neue Inliner gekauft. Da mein Schweinehund aber trotz herrlichem Wetter riesengroß ist und genug Spinat gegessen hat um meine Selbstdisziplin mit nur einer Fingerbewegung zu zerquetschen, haben sie bisher im Vorratskeller zwischen Kartoffeln und Klopapier vorlieb nehmen müssen.
Heute aber war die Selbstdisziplin flink. Sie ist dem Schweinehund genauso schnell davon geflitzt wie ich meinen Eltern auf meinen neuen Rollen.
Die Holprigkeit, mit der ich anfangs fuhr, und die Momente, an denen ich mich kreischend und mit den Armen rudernd an meiner Mutter festhalten musste und sie damit beinah zu Boden riss, haben mich gleich wieder zurück in meine Kindheit versetzt. Irgendwann habe ich mich wieder so wild und rebellisch gefühlt wie damals, als ich mit anderen Kindern die Straßen unsicher gemacht habe. Als ich mich verbotenerweise an die Fahrräder der Freundinnen gehängt habe. Mich hinter den Häusern im Graben versteckt habe. Oma nur besucht habe um Katjes Katzenkinder zu bekommen, während ich heute nur ihr Grab besuchen kann. Mich mit Sabrina im Maisfeld vorm Bauern versteckt habe, anstatt wie heute so oft mit ihr die Clubs unsicher zu machen und nur noch mit Alkohol Spaß haben zu können. Meine Schwester damit ärgern, dass sie Kelly Family Fan ist, dafür ordentlich Kitzel und Kniffe zu beziehen und nachher zugeben müssen, dass man im Geheimen selbst einer ist. Zur Bäckerei fahren, nur um die tolle König der Löwen-Torte zu bewundern. Mit Freundinnen Hassbriefe an frühere Kindergartenfreunde schreiben und dabei erwischt werden.
Das alles vermisse ich.


Sein inneres Kind zu bewahren ist so furchtbar schwierig. Aber nicht unmöglich. Es geht nicht nur darum, ins Getränk zu blubbeln. Sich so viele Süßigkeiten in den Mund zu stopfen, dass man nicht mehr reden kann. Wie Pippi Langstrumpf andersrum im Bett zu schlafen, wenn man dazu Lust hat. Bibi Blocksberg zu hören. Und selber Wassereis zu machen. – Das habe ich zum Glück alles noch drauf.
Aber es geht um mehr: Unvoreingenommen Menschen kennenzulernen. Keine Angst vor morgen zu haben und gestern nicht nachzutrauern, weil man nur den Moment lebt. Sich Emotionen zuzugestehen: Freude, Trauer, Wut, Enttäuschung. Sich gegen Jungs durchzusetzen, und denen, die man blöd findet, gegens Schienbein zu treten. Zu tanzen als ob niemand zusieht und zu singen, als ob niemand zuhört. Egoistisch zu sein, wenn es drauf ankommt und nicht darüber nachzudenken, wie das wohl bei anderen ankommt. Seine Meinung zu sagen und auf seinem Recht zu beharren, ohne, dass es einem unangenehm ist.
Das alles sind Dinge, die man rgendwann vergisst. Aber nicht vergessen sollte.
  
PS: Ich bin übrigens nicht hingefallen! Und selbst wenn – es geht doch eh nur darum, wieder aufzustehen.


COOLER COULEUR WHATEVER, WHAT WHAT WHAT DO YOU PREFER?

Erstmal: Lieben Dank für eure Kommentare!

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist. Aber ich habe immer so meine Lieblings- und Hassfarben. Grün ist zum Beispiel schon seit mindestens einer Millionen Jahre meine Lieblingsfarbe. Steht mir perfekt, weil grüne Augen, und egal mit welcher Haarfarbe. Eine Hassliebe ist es bei mir dagegen mit Braun. In meiner Bonzenphase (mit 15) geliebt, in der Emophase (mit 17) gehasst, jetzt eher so mittel. Was dagegen seit schon immer meine absolute Hassfarbe war: orange. Ich fand die Farbe schrecklich. Grauenhaft. War davon überzeugt, dass sie keinem einzigen Menschen auf der Welt steht, und habe ihr somit keine Daseinsberechtigung zugeschrieben. Umso erstaunter bin ich seit geraumer Zeit, in der mir die Farbe immer schmackhafter gemacht wurde und nun beinahe schon grün vom Thron stößt. Ich liebe apricot (EDIT: und orange :D und koralle!). Mal sehen, wie es mit uns weiter läuft!


Und bei euch so?