KITCHEN.

Unsere neuen Küchenfreunde hängen seit gestern. Jetzt brauchen wir nur noch Kram, den wir reinstellen können ... jemand Ideen?



FIRST ONE.

Das erste Teil für DANWADA ist fertig! Ich freu mich schon, es reinsetzen zu können, nur leider habe ich noch immer nicht alles mit dem Finanzamt geklärt. Was meint ihr eigentlich, wie viel ich für so ein Teil verlangen kann? Die Materialkosten liegen bei ca 20 Euro und die Stundenanzahl bei ca 9845239489... 




AUTUMN.

Nie hätte ich gedacht, dass ich bei C&A einen sooo tollen Pulli finden werde. Und beim Kauf habe ich auch nicht daran gedacht, wie perfekt er zu meinen orangen (nicht roten!) Schuhen passen wird, die ich übrigens über alles liebe. Meine Haare sind wieder etwas dunkler geworden, nachdem ich ein paar Farbmissgeschicke hinter mir habe. Auf den Bildern sind sie allerdings auch noch nass. 



I HATE MONEY CAUSE IT MAKES ME NUMB.


Heute mal ein Sinnlos-Post. Ich war auf der Suche nach Pullovern, und recht verzweifelt, bis ich aus Jux und Dollerei bei TOBAKKO reinging und mich das reinste Pulliparadies erwartete. 1. von H&M, 2. von C&A, 3. von Only (und eig rosa), Rest Tobakko. Die Farben sehen in echt alle etwas schöner aus, und ja, ich steh voll auf Glitzerpullis. Den ersten hatte ich schon in weiß und ich liebe ihn! Meine Kamera spinnt leider ein wenig, daher sind manche Fotos, nunja, mist.
Außerdem wollte ich euch seit Ewigkeiten zeigen, was ich so in Holland abgestaubt habe. Also bittesehr:


HOLLAND:





VOM ÄLTERWERDEN DER LIEBSTEN.



Als ich klein war, erklärte ich meiner gesamten Familie nicht nur einmal lautstark, dass niemand von ihnen ins Altersheim müsse. Ich würde sie schon alle bei mir aufnehmen und mich um sie kümmern. Dazu muss man sagen, dass meine Familie aus meinen Eltern, sechs Onkeln und acht Tanten besteht und ich leider nicht das nötige Kleingeld für eine Villa besitze und wahrscheinlich nie besitzen werde. Deshalb gab ich den Plan auf und werde nun gern und oft mit meinen Kindheitsfantasien aufgezogen oder daran erinnert, dass mein Versprechen trotz allem bindend ist.

Die ersten Erfahrungen beim Thema Verwandten-Pflege machte ich, als meine Oma schwerkrank und vor ihrem Tod pflege- und hilfsbedürftig wurde: Ich fütterte sie, half ihr auf den Klostuhl  und nahm sie in den Arm bis sie einschlief. Das war für mich als damals 17jährige nicht einfach und deshalb war es mir ein wenig mulmig, als es auf den vorigen Dienstag zuging.

An diesem Tag bekam ich nämlich einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie es werden würde, meine Mutter später zu pflegen. Sie wurde an der Hand operiert, eine ganz kleine OP, sie dauerte nicht länger als zehn Minuten. Doch ich fuhr sie zur Praxis, versuchte sie zu beruhigen. So wie sie es vor acht Jahren bei mir tat, als ich das letzte Mal operiert wurde. Damals musste ich vier Wochen im Krankenhaus bleiben, und am ersten Abend habe ich furchtbar geweint, wurde hysterisch und habe ihr schließlich auf den Arm gekotzt.

In ihrem Dämmerzustand nach der OP, als die Narkose langsam nachließ, fragte sie bestimmte Dinge wieder und wieder. „Wie spät haben wirs denn? Warst du schon beim Bäcker? Wie spät haben wirs denn? Hast du schon Brötchen geholt?“ Meine kleine Mamm war ganz verwirrt, wie sie dort in ihrem OP-Hemdchen im Bett lag und langsam wieder wach wurde. Ich hielt ihr eine Stunde die Hand, flößte ihr Wasser ein und half ihr schließlich, sich anzuziehen. Ich stütze sie, als wir die vier Etagen runter gingen und fuhr den ganzen Heimweg, nachdem ich sie angeschnallt hatte, nicht schneller als vierzig, damit ihr nicht schlecht wurde. Zuhause machte ich ihr Kaffe und schälte ihre Banane.

Unsere Eltern haben uns früher gewickelt, gefüttert, in den Schlag gewogen. Alle Krankheiten mit uns überstanden, das aufgeschlagene Knie versorgt, uns Mut zugeredet. Doch langsam aber sicher verdreht sich bei einigen von uns etwas. Nicht unsere Eltern sorgen mehr für uns, sondern wir für unsere Eltern. Müssen ihnen finanziell unter die Arme greifen oder sie pflegen. Und wenn ich mitbekomme, wie mein Vater beim Umzug schon nach einigen Stufen außer Puste ist, oder die immer grauer werdenden Haare meiner Mutter sehe, oder darüber nachdenke, dass einige meiner Tanten und Onkel schon über 60 sind und mein Opa in diesem Alter schon gestorben war, dann bekomme ich davor ganz schön Angst!




ICH GEGEN DICH.

Nachdem ich eine ziemlich arbeitsreiche Woche hatte, habe ich es mir gestern ungeduscht im Schlafanzug gemütlich gemacht. Das letzte, was ich wollte, war das Haus zu verlassen. Und da ich sehr sehr sehr lange nicht mehr gelesen habe, nahm ich mir ein Buch vor:


Tom wird beschuldigt, Mikeys Schwester Karyn vergewaltigt zu haben. Um Informationen über ihn herauszubekommen, bandelt Mikey mit Toms Schwester Ellie an. Ein ziemlich verwirrendes Spiel beginnt und als sich die beiden schließlich ineinander verlieben, wird klar, dass einer von ihnen seine Familie verraten muss, um die Liebe halten zu können.

Ich habe das Buch in einem durchgelesen. Es ist gut geschrieben, für meinen Geschmack kommt jedoch zwischendurch zu viel Jugendsprache vor. Man möchte wissen, was als nächstes geschieht, ist also recht spannend. Die Konflikte in den jeweiligen Familien sind sehr tiefgreifend beschrieben, und auch generell geht es eher in die Tiefe als dass es an der Oberfläche kratzt. Das Ende kommt leider sehr plötzlich, da hatte ich mir etwas mehr erhofft. Im Großen und Ganzen ist es eher ein nettes Buch für zwischendurch, also keine Pflichtlektüre! Wer es trotzdem lesen mag, darf mir gerne seine Meinung schreiben!



KOMPLETTO.

Heute zeige ich euch den Rest unseres neuen trauten Heimes: Ein Teil des Flurs, die Küche, Bad, Wohnzimmer und Schlafzimmer, mit meinem ganzem Stolz, der Schminkkommode :)