ASP #2 - Zeitmanagement



Und plötzlich ist schon Februar. Das erste Kapitel meines Projektes, "Bewegung und Sport" ist abgeschlossen und seit sechs Tagen beschäftige ich mich mit dem zweiten: "Zeitmanagement"; Untertitel: Prioritäten setzen und planen. 


Was hat Zeitmanagement mit Stress zu tun?

Mangelnde Organisation führt zu Zeitdruck. Zeitdruck bedeutet Stress. Ziemlich logisch eigentlich. Wer, wie ich, ein Gedächtnis wie ein Sieb hat

(ernsthaft. Bestes Beispiel: 
Papa: Kind, nimm jetzt endlich ein paar von unseren Äpfeln mit nach Haus. Die letzten Male hast du sie schon ständig vergessen.
Ich: Och Papa. Du kennst mich doch, ich bin wie Mama. Wenn du willst, dass ich an etwas denke, steck es mir gleich in die Tasche oder leg es an die Tür, so dass ichs nicht übersehen kann.
Zehn Minuten später mach ich mich zum Aufbruch bereit, eine weiße Plastiktüte hängt mit meiner Tasche an der Türklinke. 
Und ich sag: ?! 
Und mein Papa sagt: OCH KIND. DIE ÄPFEL!!),

dem fällt alles auf die letzte Sekunde ein - wenn überhaupt. "Neeeein, ich musste noch", "Miiist, ich sollte doch.. ", "Fuck, da war doch noch", .. In der ganzen Zeit, die man dafür gehabt hätte, hat man natürlich nicht faul rumgesessen. Man hat andere Dinge getan. Dinge, die wahrscheinlich auch irgendwo wichtig waren. Nur halt nicht so dringend. Das Problem ist: die Zeit, dir man dann nutzt, um die vergessenen Sachen noch schnell zu erledigen, brauchte man ja eigentlich schon wieder für die nächsten dringenden Sachen, die anstanden. Und so hetzt man sich ab, bekommt irgendwie doch nichts erledigt, weil man sich unter Zeitdruck nicht so super konzentrieren kann und die Aufgaben stapeln sich. Das Leben ist nicht leicht, wenn man Verantwortungen trägt. Und wann war man überhaupt das letzte Mal im Fitnessstudio, wofür man ein Heidengeld bezahlt?!



Soweit ich weiß, wisst ihr von meiner Liebe zu Ratgebern und Selbsthilfebüchern. Und klar - auch zu diesem Thema habe ich in der Vergangenheit zahlreiche Bücher gelesen. Solltet ihr daran Interesse haben, schaut doch mal hier beim GU-Verlag, was es zu dem Thema alles gibt! Ich habe zum Beispiel mit "Zeitmanagement für Faule" geliebäugelt, mich dann aber dazu entschlossen, mir meine eigenen Tipps zusammenzustellen - die ich wahrscheinlich noch aus anderen Büchern irgendwo im Hinterkopf habe.

Kennt ihr die oben beschriebenen Szenarien? Habt ihr schon eure eigenen Strategien entwickelt, um dem entgegenzuwirken? Wie mein Leben ohne Planung bisher aussah und welche Ideen ich nun in meinen Alltag integriert habe, erfahrt ihr in einer Woche :) 

Kommentare:

  1. Hi dear*
    Love your blog and your photos!
    I love it
    XOXO
    Neuza Mariano

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  2. Ich habe auch immer das Problem: Zu viele wichtige Dinge, zu wenig Zeit. Aber gottseidank bin ich ein sehr geduldiger Typ und lasse mich nicht zu schnell stressen...manchmal hab ich es sogar lieber unter Stress zu stehen, da ich gemerkt habe, dass ich in genau solchen Situationen viel produktiver und kreativer bin. Eigentlich komisch oder?
    Ich finde es klasse, dass du es immer noch so konsequent durchzeihst und drücke dir weiterhin die Daumen ♥
    Liebe Grüße, Nikki

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  3. ich bin so froh was ich ein plan mensch bin.
    eigentlich weiss ich ziemlich genau was ich an einem tag mache und dann klappt es auch mit der zeit. das einzige problem ist,wen man auf andere menschen angewiesen ist. ich hasse zb unpünklichkeit.und das bringt meinen ganzen plan dann durcheinander :-)

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  4. ich vergesse auch recht häufig was. deshalb erledige ich es entweder sofort oder schreib es mir auf Zettel die ich dann gut sichtbar an die Pinnwand hänge. wenn es eine besonders stressige Woche zu werden scheint mache ich mir immer einen Wochenplan. Da lege ich allerdings nur die Tage für die zu erledigenden Dinge fest und nicht noch konkrete Tageszeiten (das würde mich dann zu sehr stressen)

    Ich hoffe du bekommst auch dieses Problemchen in den Griff!

    LG

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  5. Ich mache auch immer alles auf den letzten Drücker, und hinterher ärgere ich mich jedesmal darüber aber beim nächsten Mal ist es wieder das gleiche :)

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  6. Ich kenne das. Besonders unangenehm wirds, wenn man ein Treffen mit Freunden versäumt. Hatte ich auch schon oft. Oder einem im letzten Moment auffällt, dass man gleich einen Termin hat, aber viel zu spät dran ist.... sehr scheiße!

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  7. Ziemlich witzig, genau das Thema hatte ich letztens beim Arbeiten. Ich bin einfach total unorganisiert. Inzwischen hat sich das durch To-Do-Listen etwas gebessert. Im Notfall klebe ich mir dann überall unterschiedliche Post-Its hin. Toller Tipp gegen Sachen zu Hause vergessen: Am Abend vorher die Sachen auf die Schuhe legen, die man anziehen wird. So kann mans eigentlich gar nicht vergessen :)

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  8. Der Kerzenständer ist sehr toll :)

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  9. Das Problem hatte ich auch schon. Allerdings habe ich seit meinem Studium neben meinem Kalender, welcher immer dabei ist, zusätzlich noch ein kleines Heft in das ich jeden Tag eine to-do-Liste schreibe um wirklich nichts zu vergessen. Freue mich schon auf deine Lösungen und vielleicht finde ich da ja auch noch den ein oder anderen Tipp :)

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  10. oha wie ich das kenne. ich hab mir angewöhnt das ich mich von anderen kontrollieren lasse. ich mach mir ein zettel wo ich alles raufschreibe und wenn zum beispiel drauf steht:" bewerbungen, bilder" dann sag ich meiner mama n tag schreib ihr den in den kalender und sag zu ihr das sie sich die da von mir zeigen lassen soll.

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  11. Über deine Geschichte musste ich gerade so lachen, mir geht's genauso. Ich habe 2 Jobs, blogge viel zu viel und bin verheiratet, also eigentlich keine Chance für nen schussel wie mich. Ich bin aber auch schon 32, also darf ich auch mal was vergessen. Hehe!

    Hier meine Strategie, Krisengeprueft und lang bewährt. Ich habe ein Smartphone mit zwei bzw drei Kalendern, die sich von alleine auf Konflikte prüfen. Ein kleines Moleskine hab ich inkl. Kuli auch immer dabei, brauch ich aber selten bis nie. Für ein entspanntes Leben ist das wichtigste: schaff Gewohnheiten, die vergisst du nicht so leicht. Meine beste Gewohnheit: ich koche nur noch am Wochenende, unter der Woche kocht mein Mann oder ich gehe zwischen zwei Terminen Essen. Warum das eine Gewohnheit ist? Mein Mann musste sich dran gewöhnen, dass das Essen auf dem Tisch zu stehen hat wenn ich Heim komme, dafür gibt's am Wochenende immer was ganz feines.

    Ich glaube den meisten Stress macht man sich einfach selbst, du kannst halt nicht alles, das kann keiner. Und Multitasking ist eine lüge. Das Gehirn kann nicht mehrere Dinge gleichzeitig tun, das ist physisch bzw. Neuronal einfach nicht drin.

    Also einfach nicht stressen lassen.

    LG
    Anke
    Kleine Blogger Hilfe

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  12. oh man mir geht es genauso, vor allem was die vorbereitung auf klausuren angeht!

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  13. Ich schreibe alles aus dem grund in meinen Planer, und wer beachtet den? :D also ich nicht -.-

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  14. Ohne meinen Kalender wäre ich komplett aufgeschmissen, aber ich vergesse auch so schon die Hälfte... Deine Tipps kämen mir also sehr gelegen!

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  15. Diese alte Uhr.. die stand bei meiner Oma auf der Vitrine - damals, vor als ich noch Kind war... In zwei Wochen wird Oma 101 Jahre alt...leider haben wir die Uhr nicht mehr...
    LG

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    1. mir geht es andersrum, die uhr ist noch da aber die oma nicht mehr ..

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  16. Ich kenne das ganz genau. Wenns bei mir ganz brenzelig wird und ich weiß, dass ich was wichtiges vergessen könnte, woran ich aber unbedingt denken MUSS, dann komme ich um to-do listen nicht herum. ich liebe es, erledigte aufgaben durchzustreichen. :)

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