26. Februar 2013

MONATSRÜCKBLICK: Februar

Da will man den zweiten Instagram-Monatsrückblick machen und bemerkt plötzlich, dass man den kompletten Monat lang nur vier Bilder gemacht hat. Woran es liegt? Man weiß es nicht. Eventuell daran, dass einem so ein tolles Smaaaartphone gar keinen Spaß macht. Zumindest nicht, wenn der Akku nur einen Tag hält und man unterwegs trotz Internetverbindung gar kein Instagram oder WhatsApp nutzen kann. Warum auch immer. Ein hoch auf meinen alten Nokia-Knochen. Der hatte wenigstens vier Jahre lang seinen Zweck erfüllt.


Zu den Fotos muss ich wohl nicht viel sagen. Ein kuschelnder Nero, zwei Miezen, die Milch für sich entdeckt haben und eine kleine Maya. Und ich, die schon wieder mit ihren Haaren hadert.

Und gerad? Seit Sonntagnacht quält mich eine dicke Bindehautentzündung an beiden Augen. Was nur mit roten, siffenden Augen begann sieht nun aus, als würde ich mit meinem Kopf in einem Bienenkorb schlafen. Selbst nach den schlimmsten Heulkrämpfen meines Lebens hatte ich noch nie so verquollene Augen wie heute. Ich sehe einfach mal so aus, als hätte man mir mit aller Kraft eins draufgegeben. Und ich übertreibe ernsthaft nicht! Den gestrigen Tag verbrachte ich hauptsächlich mit Schlafmaske im Gesicht, weil jede noch so kleine Lichtquelle mir die schlimmsten Kopfschmerzen meines Lebens bescherte. Deshalb geh ich jetzt auch ganz schnell wieder weg vom Rechner und bemitleide mich noch ein bisschen.

Ob dieser Post Sinn hatte? Nein, aber das musste ich nun einfach mal loswerden.

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22. Februar 2013

Interessantes aus der Bloggerwelt

Ich mag Blogger, die inspirieren. Blogger, die motivieren. Blogger, die mutig sind. Die Sinnvolles mit ihren Lesern teilen, kluge Gedanken äußern, kritisch sind, was zu sagen haben, ihre Stimme nutzen. Deren Beiträge etwas beim Leser bewirken, die nicht gleich wieder vergessen werden, sobald der Blog weggeklickt wurde. Deshalb erstelle ich heute diesen Post, und vielleicht wird es nicht bei dem einen zu diesem Thema bleiben. 









Carina klärt auf "AlltagsAdrenalin" über das Elefantan-Massaker im Guanda Dschungel auf - mit schockierenden Bildern und Videos, die vor lauter Wut entweder heulen oder kotzen lassen. Und das zurecht.

Auf "Art Armada" zeigt Johanna unglaublich inspirierende Bilder der Künstlerin Stefania Fersini, die mit ihren Kunstwerken Kritik an der Konsumwelt übt. 

Angela verfasste einen absolut ehrlichen und sympathischen Artikel für "The3rdVoice" über ihre größte Schwäche - nicht "NEIN" sagen zu können, was ihr nun großen Ärger bescherte.

Auf "Glasschuh" äußert Christin ihre Gedanken zu kritischem Konsumverhalten - der Post wird vor allen Dingen zum Ende hin interessant!

Friska zeigt auf "Manky Business" Fotos von John Gress/Reuters, die bei Löscharbeiten an einem Lagerhallenbrand in Chicago entstanden - selten sowas Beeindruckendes gesehen!



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20. Februar 2013

ASP #2 - Realisierung II

Ich muss zugeben, dieser Monat meines Anti-Stress-Projektes will nicht so richtig laufen. Das Thema Zeitmanagement will sich mir nicht so ganz öffnen, weil mir für die Beschäftigung damit etwas wichtiges fehlt - die Zeit. Höhö, der war richtig gut, was? Nein, ernsthaft. Ich kann mich gerad nicht so recht darauf einlassen, vielleicht habe ich mir einfach das falsche Thema für diesen Monat ausgesucht. Ich dachte, für einen sehr stressigen Monat (ich arbeite gerade unter anderem viel "verdeckt" am Blog und am Shop) wäre das Thema genau das richtige. Aber wahrscheinlich war das ein wenig zu kurzfristig, im selben Monat anzufangen. Wenn man (ich) nämlich dann das Gefühl hat, sich nicht genug mit dem gewählten Thema beschäftigen zu können, macht das noch zusätzlichen Stress zu dem, der ohnehin ja schon da ist.

Aber wie auch immer. Gerade ist mir dann jedenfalls noch ein wichtiger Teilaspekt des Zeitmanagement eingefallen: MULTI-TASKING und ABLENKUNG! Ich bin ein ganz schlimmer Fall von "während des Telefonierens schonmal eben im Internet eine neue Telefonnummer raussuchen, währenddessen den Kater streicheln und nebenbei noch aufschreiben, was der Herr an der anderen Leitung gerad sagte - ähm, was hat er gesagt?"
Warum mir dieser Aspekt gerade spontan eingefallen ist? Ursprünglich saß ich gerade an Shop-Bestellungen. 
Doch plötzlich fiel mir ein, dass ich noch eine Email beantworten wollte. Ich schaute also in mein Postfach und suchte die Mail raus. In dieser war ein Link enthalten und ich schaute nochmal schnell drauf um wieder zu wissen, worum es genau ging. Dort sah ich dann eine Werbeeinblendung an der Seite und war erneut abgelenkt. Nach zehn Minuten fiel mir auf, dass ich eiiiiigentlich die Mail beantworten wollte. Nach weiteren zwei bemerkte ich, dass ich eiiiiigentlich an meinem Schmuck saß - ich hatte mir nämlich inzwischen beinahe die Zeigefinger zusammengeklebt, da ich gleichzeitig relativ unbewusst weitergewerkelt hatte.



Und sogar, nachdem ich schon beschlossen hatte, diesen Post zu schreiben! Schnell machte ich ein Foto, was einigermaßen zum Thema passte - war ja wie gesagt ein spontaner Post. Während ich dann darauf wartete, dass sich der Ordner mit den Bildern öffnet, dachte ich mir: "Komm, klebste mal eben die Briefmarken auf die Umschläge." Und schon war ich wieder weg vom Thema.

Multitasking ist kritisch, weil man denkt, man würde mehr in kürzerer Zeit schaffen. Im Endeffekt gibt man keiner der zu erledigenden Aufgaben seine volle Konzentration. Man schafft vielleicht mehr, hat aber für keine der Sachen sein Bestes gegeben. Und auch, wenn man seine Aufmerksamkeit zu schnell auf andere Dinge lenken lässt, hat das nicht wirklich positive Konsequenzen - man vergisst die Hälfte von dem, was man tun wollte und den Teil, an den man noch denkt, schafft man eventuell schon gar nicht mehr zeitlich. Alles Mist.

Was also tun? Dinge nacheinander. Potentielle Ablenkungsfallen weit wegschaffen - ist nur schwierig, wenn man am PC/im Internet zu tun hat und sich vom selbigen auch leicht ablenken lässt - und wenn der Kopf selbst ohne äußere Fallen doch noch anderen Dingen hinterherhängt: aufschreiben. Später erledigen. Sobald es aufgeschrieben ist, gibt der Kopf in den meisten Fällen schon Ruhe. Immerhin das werde ich nun noch ausprobieren, in den letzten Tagen des Monats! 


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17. Februar 2013

ON THE WAY: Verlobungsfeier..


.. auf kongolesische Art.

"Um neun fängt es an! Macht euch schick, meine Schwester legt Wert auf sowas! Bloß nicht zu gechillt!" - so oder so ähnlich lauteten die Worte von Diane ("Djann"), als sie mich und Josephine zur Verlobungsfeier ihrer Schwester einlud. Wie jetzt, Verlobungsfeier? Seit wann feiert man eine Verlobung so groß, dass die Schwester der zukünftigen Braut Freunde einladen kann, die dieser bisher völlig unbekannt sind? Keine Ahnung, aber das sollte auch nicht die einzige Frage bleiben, die Josephine und ich uns am gestrigen Abend stellten.

Wenn eine Feier bei Deutschen um neun Uhr anfängt, ist man als Gast besser spätestens um 08:55 Uhr anwesend. Pünktlichkeit wird bei uns schließlich groß geschrieben und bedeutet kniggetechnisch auch nicht, "punkt"genau vor Ort zu sein, wie man anhand des Wortes "pünktlich" vielleicht meinen könnte, sondern fünf Minuten früher. Bei Kongolesen scheint das nicht so zu sein. Als wir um fünf Minuten nach neun - oh mein Gott, wie unhöflich!! - den gemieteten Saal betraten, saßen erst um die zehn Personen an den geschmückten Tischen.
Frage Nr. 1: Wo ist Diane?

Einige ausgetauschte WhatsApp-Nachrichten mit Diane später war es bereits kurz vor zehn. Josephine und ich standen eine geschlagene Stunde im  Eingangsbereich und immer mehr Kongolesen, einige in Jeans und Pulli, andere in traditionelleren Gewändern, zogen an uns vorbei. 
Frage Nr. 2: Oh mein Gott, sind wir in unseren Kleidchen und Pumps nicht viel zu schick? (Und wo ist überhaupt Diane?)

Um zehn erschien sie, in einem neuen Kleid und - für Diane eher untypisch - Turnschuhen. Vollkommen aufgelöst eröffnete sie uns, sie müsse sich nun noch die Fingernägel machen, während wir eine Cousine, die zuvor in Jeans an uns vorbeiging, nun in einem schicken Kleid sahen. AHA. Wir verstanden langsam, dass sich einige erst vor Ort so richtig aufbrezelten!


Zusammen gingen wir in den Saal und Josephine und ich suchten uns ein Plätzchen. Eine weitere Stunde verging - noch nie kamen wir uns so weiß vor unter circa 150 Kongolesen - bis ein Herr im Anzug Worte in ein Mikrophon sprach, deren Bedeutung uns leider verschlossen blieb. Ein paar Brocken französisch waren uns zwar noch aus der Schule im Gedächtnis, doch die Chance, Lingála zu lernen, hatten wir nie.
Frage Nr. 3: Warum gab man uns nicht irgendwie zu verstehen, dass jetzt gebetet wurde?

Essen! Wir beide waren inzwischen nah am Hungertod, waren wir doch eigentlich davon ausgegangen, dass es um neun begann. Neben fünf (oder sechs?) verschiedenen Sorten Fleisch gab es unter anderem traditionelles Gebäck, gebratene Bananen und etwas, das so ähnlich aussah und auch schmeckte wie Knödel, und dessen Namen ich leider nicht behalten konnte. 
Frage Nr. 4: Wo verdammt ist eigentlich die zukünftige Braut? Um die geht es doch hier .. ?


Plötzlich wurde es laut und in den Saal tänzelten erst sechs Männer, anschließend sechs Damen - alle in den gleichen rosa Kleidern. Dahinter kam sie endlich: Dianes Schwester, die wunderschöne zukünftige Braut, mit ihrem Verlobten. Als sie die Mitte des Raums erreichten, scharten sich alle um sie herum und tänzelten zu fröhlicher Musik. Später gab es eine Art Polonaise durch den gesamten Raum.

Inzwischen war es ein Uhr. Viele Impressionen und Fotos später machten Josephine und ich uns auf den Heimweg. Es war ein wirklich schöner Abend, auch wenn wir uns wohl selten so fehl am Platze gefühlt haben. Die Atmosphäre war so herzlich und locker, wie man sie auf deutschen Feiern wohl selten erlebt, mal ganz abgesehen von den vielen bunten und wild gemusterten Kleidungsstücken. Ich schätze, auf einer deutschen Verlobung/Hochzeit würde auch niemand auf die Idee kommen, die hohen Schuhe einfach auszuziehen, eher würde man mit schmerzverzerrtem Gesicht in der Ecke stehen. 
Am meisten haben es mir aber doch die vielen süßen Kinder angetan, wie man wohl auf dem Rest der Bilder erkennen kann!









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15. Februar 2013

GASTPOST: Februar




Ich bin Jennifer Jäger (kurz: Jennie), 20 Jahre und etwas, was andere Leute als "Autorin" bezeichnen. Soll heißen: Ich schreibe gerne. 
Nachdem ich mit 16 meinen ersten Fantasy-Roman veröffentlicht habe, folgte 2012 der Zweite. Da ich neben dem Lesen aber auch absoluter "Sex and the City"- & Schuh-Fan bin, gibt es auf meinem Blog JenniferJäger, den ich seit März 2012 betreibe, zwei Mal im Monat eine Kolumne über das alltägliche (Sex-)Leben. Ansonsten findet ihr dort jede Menge Zeugs von mir, sowie Autoren-&Bloggertipps. 



Kolumne - Beziehung ohne Sex oder Sex ohne Beziehung?

„Bei der Siebten hat es geklappt.“ 
Ich verschlucke mich an meiner heißen Schokolade und huste. Dabei werfe ich meinem Freund einen schockierten Blick zu. Gut nur, dass er nicht mein Lebensgefährte, sondern lediglich ein Bekannter ist. Nach seiner Erzählung frage ich mich allerdings, wie gut ich ihn wirklich kenne. 
„Aha“, antworte ich gedehnt und nippe wieder an meiner Tasse. Was soll ich auch entgegnen? Glückwunsch? 
„Jetzt sei doch nicht so prüde, Jen!“
„Das hat nichts mit prüde zu tun! Du bist in einer Disko umher gelaufen und hast wildfremde Mädchen mit dem Satz ‚Lust zu ficken?’ angesprochen, bis die Siebte tatsächlich mit aufs Klo gekommen ist. Das ist einfach widerlich“, brülle ich und verschwinde aus dem Café – zumindest in Gedanken. 
In der Realität schüttle ich lediglich den Kopf.  
„In einer Beziehung hat man keinen Sex. Das bedeutet doch wohl, dass man ohne Beziehung viel Sex hat“, fährt er fort und grinst dabei, als hätte er mir gerade den Sinn des Lebens offenbart.  




Ich starre auf die letzten Sahnereste, die auf meiner heißen Schokolade schwimmen. Gleichzeitig fühle ich mich ein bisschen schuldig. Was gibt mir das Recht, ihn für dieses Verhalten zu verurteilen? Seiner Aussage nach hatte das Mädchen Spaß und er auch – wo ist also das Problem?

Gleichzeitig höre ich in meinem Umfeld von immer mehr Paaren, deren Beziehung wunderbar ohne Sex funktioniert. Müssen wir uns also letztlich immer zwischen Beziehung ohne Sex oder Sex ohne Beziehung entscheiden? Andererseits gibt es viele Paare, die gerade wegen mangelnder Bettaktivitäten getrennte Wege gehen. Nun, Romantiker könnten mit dem „Dann war es keine echte Liebe“-Todschlagargument kommen. Ich bin Romantikerin, aber selbst ich weigere mich, das Argument in dieser Situation gelten zu lassen.
Biologisch gesehen können wir kaum von der Hand weisen, dass Sex zu unserem Leben dazugehört. Zudem kann Sex durchaus etwas romantisches sein - sollte man also nicht Sex haben, wenn man sich liebt?
Aber vielleicht ist genau das mein Denkfehler – Weshalb sollte Sex ohne Liebe für manche Personen nicht möglich sein?
„Hattest Du Gefühle für sie?“, frage ich deshalb unvermittelt und hoffe auf eine Antwort, welche meine These widerlegt. Einfach nur, um meine romantische Weltansicht aufrecht zu erhalten. 
Er lacht. 
„Nein, ich kannte nicht einmal ihren Namen.“

Ich nicke, lege genug Kleingeld für meine heiße Schokolade auf den Tisch und gehe. Wir haben uns nie wieder gesehen. Ja, vielleicht verhalte ich mich in diesem Fall prüde. 
Doch ich bin noch nicht bereit, meine heile Welt zerstören zu lassen. Für mich gehören Liebe und Sex zusammen. Und ich weiß nicht, ob ich Menschen, die dies trennen können, bemitleiden oder beneiden soll – Sicher macht diese Einstellung vieles leichter: Keinen Liebeskummer, keine Erwartungen, keine enttäuschten Hoffnungen. 
Doch liebe ich die Liebe zu sehr, als sie für Sex aufzugeben.






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14. Februar 2013

KATZEN-GEBURTSTAG und BLOGGER-PARADE

Das heute Valentinstag ist, kann geflissentlich ignoriert werden. Was nämlich viel wichtiger ist: unsere Babies werden heute EIN JAHR ALT! Und quasi passend dazu haben wir bei CLLCT.net am Sonntag eine Bloggerparade zum Thema "Mein Haustier und ich" gestartet. Bis zum nächsten Sonntag könnt ihr noch mit euren Haustiergeschichten teilnehmen, wie wärs? ;) Die Woche könnt ihr jedenfalls schon mal unsere CLLCT-Mädels-Posts auf den jeweiligen Blogs lesen.

Gestern Abend noch hat Nero in einen Korb mit sauberer Wäsche gepinkelt. Und Maya hat inzwischen bestimmt schon einen ganzen Quadratmeter Tapete von den Küchenwänden gezogen. Aber ich liebe unsere kleinen Leoparden und daran wird sich nie etwas ändern. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht jemandem mit den neusten Stories unserer Kinder (!) auf die Nerven gehe und um ehrlich zu sein weiß ich überhaupt nicht mehr, wie ein Leben ohne die beiden war. Sie machen mich und den Liebsten komplett, versüßen uns Tag für Tag das Leben und verbessern regelmäßig mit ihren Macken meine Laune. Außer den Beiden gibt es wohl niemanden, der es sich einfach niemals mit mir verscherzen kann!
Wenn die beiden in der Wanne plantschen (ernsthaft!), sich auf die hinterlistigste Art und Weise gegenseitig bekämpfen oder selig schlummernd und eingekuschelt auf dem Sofa liegen, könnte ich weinen vor Glück. Wie Nero bereits bewiesen hat, würde er mir in einem solchen Fall heldenhaft die Tränen aus dem Gesicht lecken und Maya ganz verwirrt und ratlos durch die Gegend laufen. Der Kauf unserer beiden Schätzchen war bisher die Beste unserer gemeinsamen Entscheidungen - und das sage ich, die zuvor der festen Überzeugung war, ein Hundemensch zu sein!

(alle Bilder abgesehen der Babyfotos hat René gemacht!)



Fakten über Maya
hört auch auf: Pipimädchen, Pferdchen, Schnute, Stinkemädchen

 - Das Mädchen ist genauso sensibel wie ich und quietscht bei jeder falschen Berührung wie ein kleines Meerschweinchen. Sie lässt sich somit auch nicht gern auf den Arm nehmen.

- Hat aber täglich ihre "fünf Minuten" und braucht dann ganz viel Zuwendung in Form von Kuschelei. Ein gutes Timing hat sie dabei nicht - am liebsten ist es ihr morgens gegen zwanzig vor sieben, wenn ich schon fast dabei bin, das Haus zu verlassen!

- Maya steht auf Füße, mit denen kuschelt und kämpft sie gern! Und auf Klopapier, was wird sehr gern zerfetzt.

- sie ist schnell "angefixt" von Spielzeugen, besonders von Katzenangeln und allem in ähnlicher Form. Wenn sie spielen will, macht sie sich durch exzessives Kopfwackeln und Gurren bemerkbar.

- alles, was Maya als liebgewonnen einstuft, wird unter unser Bett oder Renés Couchtisch verschleppt



Fakten über Nero
hört auch auf: Babymann, kleiner Bauer, Bärchen, Pascha

- Das Männchen ist nicht besonders wählerisch bezüglich seiner Ernährung. Außer Katzenfutter frisst er auch gern Weißkrautsalat, Nudeln, Baguette, Brot, Bananen, und.. naja, alles andere! Am liebsten würde er rund und die Uhr einen gefüllten Napf vor sich stehen haben - wenn er Hunger hat, quengelt er wie ein Kind
(kurze Anmerkung: selbstverständlich geben wir ihm diese Dinge nicht!)

- schläft fast jede Nacht bei mir im Bett - wo er sich wirklich verdammt breit macht - und wird von René deshalb auch gern Mamakind genannt. Bekommt er morgens Hunger, schmeißt er sich gern mit voller Wucht auf unsere Bäuche und trampelt vergnüglich auf meinen Brüsten rum.

- Neroli kennt keinen Spaß wenn es um sein Lieblingsspielzeug geht: einen kleinen Stofffußball, der mit Knisterfolie gefüllt ist. 

- küsst mich auf Befehl, wenn ich "Kuss!" sage und meinen Kopf zu ihm recke!

- hat das unbeschreibliche Talent, innerhalb weniger Minuten fünf Kilo leichter oder schwerer aussehen zu können. Nero besteht anscheinend zu 80% aus plusterndem Fell!


Für mehr Bilder könnt ihr euch übrigens auch die Kategorie "Miezen" anschauen :)

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13. Februar 2013

ASP #2 - Realisierung

Der Monat ist schon wieder um fast zwei Wochen älter und wurde von mir bisher dazu genutzt, mich dem zweiten Teil meines Anti-Stress-Projektes zu widmen: dem Zeitmanagement. Wie ich in euren Kommentaren zum letzten ASP-Post lesen konnte, geht es vielen von euch ähnlich wie mir: unorganisiert bis zum geht nicht mehr, Prokrastination olé, alles auf den letzten Drücker erledigen..

In meinem Eingangspost zum Projekt wurden einige kritische Stimmen laut, ob ich denn etwa anstrebe, zum "perfekten Menschen" zu mutieren. Nein. Tu ich nicht. Es geht mir nicht darum, die Perfektion zu erreichen - eher im Gegenteil sogar, aber dazu in einem späteren Kapitel mehr. Mir geht es auch speziell in diesem Kapitel gar nicht groß darum, ein totgeplantes und durchorganisiertes Leben zu führen - so eine kleine Verplantheit macht einen Menschen doch ganz sympathisch! Es geht viel mehr darum, meine ganzen Verpflichtungen unter einen Hut zu bekommen und das sind inzwischen einfach ziemlich viele. Ich fühle mich schnell erschlagen, wenn diese immer wiederkehrenden "Das muss ich ja auch noch tun"-Gedanken in meinem Kopf hin und herfliegen. Deshalb geht es in diesem Monat viel eher um viele kleine Bestandsaufnahmen und einerseits die wichtigen Dinge organisiert zu bekommen, die einfach notwendig sind - und nebenbei halt noch die kleineren, nicht ganz so wichtigen Sachen.
Jedenfalls erlege ich mir in meinem Projekt nicht irgendwelche Pflichten auf, die mir im Endeffekt nur Energie rauben. Denn es geht ja genau um das Gegenteil. Alle Dinge, die ich mir während des Projektes so vornehme, sind eher als kleine Hilfen und Anregungen zu verstehen - ob ich dann alles termingenau durchziehe, ist gar nicht soo wichtig.

Los gehts. 
Was tu ich inzwischen so, um organisierter durchs Leben zu gehen?

Normalerweise bin ich jemand, der gern auf der Couch liegt, seine Zeit verdaddelt und noch währenddessen darüber jammert, dass er nichts schafft. Ich habe eine angeborene Aversion gegen Verpflichtungen und genieße lieber vermeintlich freie Zeit. Zuerst war also wichtig für mich, Prioritäten zu setzen. Diesbezüglich liegen die obersten momentan auf dem Thema Zukunft/Geld verdienen/Grundgerüst. Dazu gehören die Ausbildung, Shop, dieser Blog und weitere kleine Einnahmequellen. Erst anschließend kommen derzeit - leider! Aber das Ende dieses Zustands ist absehbar! - die liebsten Menschen in meinem Leben, sprich Mann (Freund), Kinder (Katzen), Familie, Freunde. Glücklicherweise treffe ich auf viel Verständnis und wie gesagt, Prioritäten ändern sich ja auch wieder mit der Zeit! Alles andere kommt irgendwo dahinter. Zu dem Thema Prioritäten komme ich später nochmal.

Seit ich denken kann habe ich ein Faible für Notizbücher. Aber manche waren so schön, dass ich nie reinschreiben wollte und so reihen sich mit Sicherheit um die 20 leere Notizbücher auf meinem Regal. Inzwischen nutze ich sie aber - ich habe mir angewöhnt, immer eins bei mir zu tragen. Die vierzig Minuten morgens im Bus sind dann die effektivsten: das Notizbuch liegt auf meinem Schoß und ich schreibe alles rein, was mir einfällt. Und mit alles meine ich ALLES. Einmal stand sogar drin: "Hahnentritt ist ein schönes Muster". Aber im besten Falle haben meine Aufzeichnungen natürlich damit zu tun, was ich noch erledigen muss - wann auch immer! Denn wie gesagt, erstmal kommt wirklich alles zu Papier, was mir so einfällt. 
Dafür eignen sich am besten solche Notizbücher wie die Moleskine Volant XS. Die sind klein und man kann die Seiten heraustrennen. Das find ich nämlich super, Seiten später herausreißen zu können, wenn alles, was drauf steht erledigt ist! Das fühlt sich so befreiend an.. 

Schritt zwei der Notizbuchgeschichte ist es, anschließend die To-Do's auf die Woche aufzuteilen und da kommt mein Kalender ins Spiel, den ich zum Anfang seiner Existenz noch fein säuberlich geführt habe - ohne wirklich wichtigen Inhalt. Inzwischen habe ich die Sauberkeit aufgegeben, denn einen Hauch Chaotik wollte ich mir doch noch zugestehen! In die kleinen To-Do-Felder übertrage ich nun alle aufgeschriebenen Notizen. Anschließend füge ich noch kleine Zahlen hinzu, um die Reihenfolge grob zu bestimmen - Prioritäten, you know? Erledigtes wird meist einfach kreuz und quer durchgestrichen, nicht geschafftes grob eingekreist und auf einen anderen Tag verschoben.

Zusätzlich zu dem ganzen habe ich noch separate Notizbücher den Shop und den Blog betreffend. Die werden allerdings etwas ordentlicher geführt ;)


Na, habt ihr noch Ideen für mich?


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11. Februar 2013

BLOGGERTREFFEN: Ruhrpott

Kennt ihr das, wenn ihr ganz langsam aber sicher an der Menschheit verzweifelt und die Welt einfach nicht mehr versteht? Ich habe gerade solch eine Phase, unter anderem auch wegen dieses Threads bei Kleiderkreisel. Ernsthaft, da schaut man da nur ein Mal im Monat tatsächlich ins Forum und stürzt anschließend gleich in eine Glaubenskrise die Menschheit betreffend. Ich schätze, diesem Thema sollte ich demnächst mal einen Post widmen. Mit diesen Zeilen wollte ich nun aber eigentlich nur deutlich machen, dass ich in den letzten Tagen andere Dinge im Kopf hatte als hier zu posten. 

Am Samstag habe ich ein Bloggertreffen in Essen besucht, das Carina und Carina organisiert hatten. Anfangs verlief es etwas.. nunja, schleppend. Einige kannten sich bereits, andere kannten niemanden. Und dann ist das halt etwas schwierig. Ich freute mich besonders darauf, die erste der oben erwähnten Carinas kennenzulernen - die zweite habe ich ja hier schon kennengelernt. Ein weiteres Highlight waren auch Juliane und ihr Hündchen, das tatsächlich kleiner als unser Nero ist (das Bild habe ich mir von der zweiten Carina geklaut). Mit Juliane hatte ich nämlich schon die ein oder andere Mail gewechselt, da sie die gleiche Schule besuchte wie ich - somit hatten wir gleich mal ein Gesprächsthema abseits des Bloggens. 
So richtig gemütlich wurde es meiner Meinung nach erst, als der Großteil schon weg war und ein kleines Grüppchen von circa zehn Mädels übrig blieb. Vom Unperfekthaus zogen wir gemeinsam in ein Einkaufszentrum um asiatisch zu essen und anschließend ließ ich mich von Alina noch durch Primark lotsen, wo ich - wie immer - nichts fand. 



Das Gruppenbild machte Robin Selhorst von uns - das Motto "Duckface" hat aber anscheinend nicht jeder verstanden ;) Ich bekomme leider nicht mehr alle zusammen: Lydia, Lea, AlinaKickiCelinaCarinaCarinaAmelieMichelleJanaJulianeAngela - der Rest darf sich gern über die Kommentarfunktion beschweren.

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6. Februar 2013

ASP #2 - Zeitmanagement



Und plötzlich ist schon Februar. Das erste Kapitel meines Projektes, "Bewegung und Sport" ist abgeschlossen und seit sechs Tagen beschäftige ich mich mit dem zweiten: "Zeitmanagement"; Untertitel: Prioritäten setzen und planen. 


Was hat Zeitmanagement mit Stress zu tun?

Mangelnde Organisation führt zu Zeitdruck. Zeitdruck bedeutet Stress. Ziemlich logisch eigentlich. Wer, wie ich, ein Gedächtnis wie ein Sieb hat 
(ernsthaft. Bestes Beispiel: 
Papa: Kind, nimm jetzt endlich ein paar von unseren Äpfeln mit nach Haus. Die letzten Male hast du sie schon ständig vergessen.
Ich: Och Papa. Du kennst mich doch, ich bin wie Mama. Wenn du willst, dass ich an etwas denke, steck es mir gleich in die Tasche oder leg es an die Tür, so dass ichs nicht übersehen kann.
Zehn Minuten später mach ich mich zum Aufbruch bereit, eine weiße Plastiktüte hängt mit meiner Tasche an der Türklinke. 
Und ich sag: ?! 
Und mein Papa sagt: OCH KIND. DIE ÄPFEL!!),
dem fällt alles auf die letzte Sekunde ein - wenn überhaupt. "Neeeein, ich musste noch", "Miiist, ich sollte doch.. ", "Fuck, da war doch noch", .. In der ganzen Zeit, die man dafür gehabt hätte, hat man natürlich nicht faul rumgesessen. Man hat andere Dinge getan. Dinge, die wahrscheinlich auch irgendwo wichtig waren. Nur halt nicht so dringend. Das Problem ist: die Zeit, dir man dann nutzt, um die vergessenen Sachen noch schnell zu erledigen, brauchte man ja eigentlich schon wieder für die nächsten dringenden Sachen, die anstanden. Und so hetzt man sich ab, bekommt irgendwie doch nichts erledigt, weil man sich unter Zeitdruck nicht so super konzentrieren kann und die Aufgaben stapeln sich. Das Leben ist nicht leicht, wenn man Verantwortungen trägt. Und wann war man überhaupt das letzte Mal im Fitnessstudio, wofür man ein Heidengeld bezahlt?!



Soweit ich weiß, wisst ihr von meiner Liebe zu Ratgebern und Selbsthilfebüchern. Und klar - auch zu diesem Thema habe ich in der Vergangenheit zahlreiche Bücher gelesen. Solltet ihr daran Interesse haben, schaut doch mal hier beim GU-Verlag, was es zu dem Thema alles gibt! Ich habe zum Beispiel mit "Zeitmanagement für Faule" geliebäugelt, mich dann aber dazu entschlossen, mir meine eigenen Tipps zusammenzustellen - die ich wahrscheinlich noch aus anderen Büchern irgendwo im Hinterkopf habe.

Kennt ihr die oben beschriebenen Szenarien? Habt ihr schon eure eigenen Strategien entwickelt, um dem entgegenzuwirken? Wie mein Leben ohne Planung bisher aussah und welche Ideen ich nun in meinen Alltag integriert habe, erfahrt ihr in einer Woche :) 

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3. Februar 2013

EVENT: Tom Tailor

Gestern ging es für René und mich nach Düsseldorf zum TOM TAILOR Fashion Cocktail, wo wir uns den Showroom ansehen durften, in dem die Herbst/Winterkollektion 2013 präsentiert wurde. Tom Tailor bringen die meisten von uns wahrscheinlich immer noch vor allem mit Mode für polospielende Männer in Verbindung - und genau dieses Image gilt es, in Vergessenheit zu bringen, denn TT kann definitiv mehr.

Mit Tom Tailor hatte ich bislang nicht viel am Hut, abgesehen von der Handyhülle aus der FashionBloggerCafé-Goodiebag vom Sommer, die ich vorsorglich einfach mal aufhob, obwohl ich zu dieser Zeit ja noch meinen unkaputtbaren Nokiaknochen in Gebrauch hatte ;) Demnach fuhren René und ich ohne große Erwartungen zum Düsseldorfer Medienhafen, wo TT einen seiner wenigen Sitze hat und waren doch recht schnell begeistert vom gesamten Ambiente.

Der Charme des alten Speichergebäudes ging an kaum einem von uns vorbei. Dazu kam der herzliche und persönliche Empfang durch Harriet und Vera und auch die hübsch angerichteten Häppchen taten ihr übriges. In kleineren Grüppchen wurden wir durch die drei Etagen geführt, auf denen die neue Kollektion ausgestellt war und was soll ich sagen? Vor allen Dingen die Marke fürs jüngere Publikum, Tom Tailor Denim, kann dieses Jahr so einiges! 
Im Gegensatz zu der sehr bunten Männermode waren die Teile für uns Mädels in eher schlichten Farben gehalten. Der Schwerpunkt lag eher auf den verwendeten Stoffmixen - zusammen mit Vera versuchten wir, eine passende Bezeichnung für die Pullover zu finden, die ihr unten seht: puschelig? wuschig? Wir einigten uns auf flauschig und nun lasse ich die Bilder sprechen!













Nach der Führung durch den Showroom ließen wir den Abend bei einigen Happen und typischen Bloggergesprächen ausklingen. Ich freute mich vor allen Dingen darauf, Hannah (die kordeltechnisch auch kreativ wurde, schaut mal ihre tolle Kette!) , Amelie und Ilka wiederzusehen. Während Vera nebenbei immer mal wieder versuchte, den Wert der umherstehenden Kameras auszurechnen und die Gespräche von Copycats zu Bloggernetzwerken übergingen, drehte René seine Runden mit der Kamera. 
(Die Knipserei haben wir dieses Mal unter uns aufgeteilt, indem wir beide Kameras mitnahmen. Ein Teil der Bilder ist also von ihm, ein anderer von mir.)     











Und wer war alles da? Auf die Gefahr hin, dass ich die Hälfte vergesse: 
(Wenn sich jemand übergangen fühlt, einfach mal schnell HIER schreien!)

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